Schloss Fischbach um 1834

Fischbach ist ein sehr alter Ort und kann auf eine tausendjährige, wechselvolle Geschichte zurückblicken. Im Jahre 980 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. 1119 taucht der Ort in der Stiftungsurkunde des Klosters Ensdorf auf. Danach gingen zwei Höfe zu "Visbach bei Stockenfels gelegen" des Landgrafen von Stefling in den Besitz des Benediktinerklosters über. Fischbach besaß zu der Zeit auch schon eine Kirche und einen Edelsitz mit Rittern aus dem Gefolge der Landgrafen von Stefling. 150 Jahre später wird ein Ritter Rumbold als Herr von Fischbach erwähnt, der 1266 die Böhmen, als sie die Burg Stockenfels belagerten, in die Flucht schlug. Das folgende Geschlecht der Witel stand im Dienste des Kaisers Ludwig des Bayern. Die anschließenden Besitzer, die gefürchteten Raubritter Ruger und Hans Thannhauser, erwarben 1447, von ihren Raubzügen reich geworden, den gesamten Besitz Stockenfels. Von da an ist die Geschichte Fischbachs eng mit der von Stockenfels verbunden. Das Schloss und das Gut Fischbach sahen bis herauf in die heutige Zeit viele bekannte, ja berühmte Geschlechter: die Ritter Schott von Schottenstein, die Grafen von Dohna, die Grafen und Fürsten von Hohenzollern, die Grafen von Thürheim und seit 1978 bis heute die Grafen von der Mühle-Eckhart mit dem Stammsitz in Leonberg. Heute ist Fischbach ein Ortsteil von Nittenau mit ca. 1000 Einwohnern.

 

Quellen: http://vs-fischbach.de

http://www.pfarrei-fischbach.de

Valentin Stephan Still

(* 15. Februar 1750 in Fischbach; † 1795) war Braumeister in München.

Der auch als Bruder Barnabas bekannte Valentin Stephan Still wurde als Sohn des Brauers Georg Still in Fischbach bei Nittenau in der Oberpfalz geboren. Im Alter von 23 Jahren trat er als Laienbruder in das Amberger Kloster des Paulanerordens ein. Ein Jahr später bereits, im Jahr 1774, wurde Frater Barnabas als Braumeister des Klosters Neudeck berufen. Das Kloster lag am Fuße des Nockherbergs in dem damals 1.500 Einwohner zählenden Au bei München. Das Kloster durfte zunächst nur zum privaten Gebrauch, zur eigenen „hausnotdurft“, Bier brauen, um die kärgliche Ernährung der Mönche aufzubessern. Eine Ausschankgenehmigung bekam das Kloster in der Zeit des Braumeisters Barnabas am 26. Februar 1780 durch den Kurfürsten Karl Theodor, der regelmäßig am 2. April zur Eröffnung des Ausschankes des „Heilig-Vaterbieres“, später Salvator genannt, mit seinem ganzen Hofstaat nach Neudeck zog und dort von Frater Barnabas die erste Maß kredenzt bekam. Das Ansehen des Fraters Barnabas war groß. Aus einer Erschließung des Geheimen Rats vom 10. Februar 1781, die der Kurfürst Karl Theodor eigenhändig unterzeichnet hat, geht hervor, dem Frater Barnabas solle, „wenn anders keine erheblichen Bedenken vorwalten, die Bräustelle wieder übertragen werden“.

Eine kurfürstliche Kommission bescheinigte im gleichen Jahr dem Frater, dass er „ein verständiger, fleißiger und getreuer Bräumeister“ sei. Unter seiner Führung wuchs die Klosterbrauerei zu einer Großbrauerei, die in den Jahren 1793/94 mit einem Bierausstoß von 3.200 Hektoliter jährlich das Vierfache einer durchschnittlichen Brauerei erreichte. Frater Barnabas starb 1795 an einem Magenleiden.

In Fischbach erinnert eine 1985 von der Paulaner-Brauerei gestiftete Gedenktafel an den Bierbrauer. 2005 wurde in seinem Geburtsort Fischbach ein Dorfbrunnen, gespendet von der Paulanerbrauerei und der Stadt Nittenau, zu seinen Ehren errichtet.

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Valentin_Stephan_Still

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